Altenbeken: Kalkwerk Altenbeken

33184 Altenbeken

Betriebszeit
1903-1949

Bahnbetrieb
Feldbahn (600 mm)
19xx-1949


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Betriebsgeschichte: In Altenbeken wurde schon um 1800 im bescheidenen Rahmen Kalk abgebaut und gebrannt. Ein Abbauort war der Stapelberg nahe des Altenbekener Viaduktes.
Dort wurde ab August 1903 ein neuer Ringofen mit einem markanten Schornstein (65 m Höhe) gebaut. Während des ersten Weltkrieges ruhte der Betrieb. Im Jahr 1922 kamen drei neue Öfen dazu, die aber schon 1923 einstürzten. In den folgenden Jahren wurde die Anlage weiter ausgebaut, kam aber wirtschaftlich nicht richtig in Schwung - die Besitzer und Pächter wechselten mehrfach.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kalkwerk während der Angriffe auf den Eisenbahnknoten Altenbeken schwer beschädigt. Im Jahr 1949 wurde das Werk endgültig stillgelegt. Im Jahr 1956 wurde zunächst der Schornstein gesprengt. Im Jahr 1957 wurde auch der 1929 gebaute Schachtofen gesprengt.

Streckenlänge: In den Statistischen Erhebungen der 20er Jahre wird eine Streckenlänge von 1000 m bei einer Spurweite von 60 cm angegeben.

Wagen: In den Statistiken werden zwischen 1923 und 1934 keine Lokonmotiven angegeben - wahrscheinlich wurden die Loren von Pferden gezogen. Die Zahl der Loren wird 1923 mit 14 angegeben. In den Jahren 1929/34 sollen 10 Kipploren mit 1 to Ladegewicht und 10 Kipploren mit 1,5 to Ladegewicht im Einsatz gewesen sein.


Literatur und Quellen


  • Regierung Minden: Aufstellung von den in den Kreisen vorhandenen schmalspurigen Industrie- und Feldeisenbahnen von mehr als einem Kilometer Länge (1899-1934)
    (Landesarchiv Detmold)

  • Seite der Eisenbahnfreunde Altenbeken

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