Wasserstraßen - Maschinenamt Minden (Staatswerft)

32425 Minden, Bauhofstraße 17

Betriebseröffnung
1919

Bahnbetrieb

Feldbahn (600 mm)
19xx-197x


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Am Abstiegshafen in Minden hatte das „Maschinenbauamt Minden“ im Jahr 1919 einen Bauhof eingerichtet. Auf dem Gelände wurde die Schlepperflotte unterhalten. Dafür gab es eine Hellinganlage mit 12 Wagen für die Unterhaltung der Schiffe. Dazu kamen die unterschiedlichsten Werkstätten für die Unterhaltung der Fahrzeuge und Kanal-Anlagen: Es gab eine Maschinen- und Motorenschlosserei, Dreherei, Elektrowerkstatt, Schmiede und Kesselschmiede, Schweißerei, Tischlerei, Malerei, Sattlerei, Sägewerk und eine Gießerei.

Die Behörde wurde mehrfach umbenannt: Gegründet 1919 als Maschinenbauamt Minden (Bauhof Minden), wurde sie 1924 zum Maschinenbauamt Minden (Staatswerft) und 1939 zum Wasserstraßen - Maschinenamt (Staatswerft). 1978 wurde sie umstrukturiert und 1998 als selbsständige Behörde aufgelöst. Seit 1999 gehört das "Maschinenamt" als "Fachstelle Maschinenwesen Mitte (FMM)" zum Wasser- und Schifffahrtsamt in Minden.

Auf dem Bauhof- und Werftgelände gab es eine Schmalspurgleisanlage mit einer Spurweite von 600 mm, die wohl noch im Jahr 1978 in Betrieb war. In den Lieferunterlagen der Firma Jung lassen sich zwei Loks nachweisen, die an das "Maschinenamt" geliefert worden sind. Zusätzlich war das Maschinenamt Anschließer der > Mindener Kreisbahnen. Weitere Einzelheiten des Bahnbetriebs sind nicht bekannt - wir freuen uns über Ergänzungen!
Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknr. Baujahr Typ Achsfolge
Maschinenamt Minden Jung 8989 1941 ZL 233 B-dm Foto(s) vorhanden     Verbleib ist unbekannt
Maschinenamt Minden Jung 9945 1942 Hilax B-n2t Foto(s) vorhanden     Verbleib ist unbekannt


Neben eigenen Aufzeichnungen wurden folgende Quellen ausgewertet:
  • Informationen von Dieter Kreutz
  • Jens Merte, Lokomotivfabriken in Deutschland (CD-Rom), Hamburg 2008

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