Bielefelder Kreisbahnen: Güterwagen (1435 mm)


Beim Bau der Bielefelder Kreisbahnen war es im Stadtgebiet Bielefeld nicht gelungen, eine direkte Verbindung zur Staatsbahn zu schaffen. Das bedeutete für den Stückgutverkehr, dass die Güter über Herford geschickt oder in Bielefeld umständlich umgeladen werden mußten. Auch nach der Eröffnung des Kreisbahnhofes an der Eckendorfer Str. am 1. Mai 1909 war dieser Mißstand nicht behoben, da er ohne Anbindung an die Staatsbahn in Betrieb ging. Erst im Betriebsjahr 1911 wurde zwischen Bielefeld Hauptbahnhof und dem Kleinbahnhof eine direkte Überführung der Stückgüter eingerichtet.

Für den Stückguttransport wurde im Betriebsjahr 1911 ein normalspuriger bedeckter Güterwagen mit 28 qm Bodenfläche und 15 t Ladegewicht beschafft, dem 1918 ein weiterer Güterwagen folgte. Ein Wagen schied bis 1928, der andere etwas später aus. In den 30er Jahren wurde ein geschlossener Güterwagen vom Typ "Dresden" und im Jahre 1938 zwei offene Wagen erworben. Diese Wagen standen als Wagen 1-3 bis zur Betriebseinstellung in Betrieb. Ihr Verbleib ist unbekannt.
Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknr. Baujahr Typ Achsfolge
BKrB ? ? 1xxx 2       Verbleib ist unbekannt
BKrB ? ? 1xxx 2       Verbleib ist unbekannt
BKrB "1" HaWa ? 1911 2       Verbleib ist unbekannt
BKrB "2" ? ? 1911 2       Verbleib ist unbekannt
BKrB "3" ? ? 1911 2       Verbleib ist unbekannt


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