Halle (Westfalen): Kalkwerk Schneiker

33790 Halle (Westfalen)

Betriebseröffnung
18xx
Bahnbetrieb

Feldbahn (600 mm)
19xx-196x


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Nördlich von Halle gab es eine Reihe von kleinen Kalksteinbrüchen und Kalköfen. Unterhalb des Berges "Große Egge" lag östlich der heutigen "Theenhausener Str." (Umgehungsstrasse Halle - Werther) der Kalksteinbruch der Firma Schneiker. Wahrscheinlich war es der Kalksteinbruch, der auch heute noch zwischen den Strassen "Hermannsweg" und "Hohlweg" zu sehen ist. Der Kalkofen ist auf alten Karten an der Werther Str. unterhalb des Hofes Schneiker eingezeichnet.

Ein weiterer Steinbruch der Firma Schneiker lag etwas weiter südlich östlich der Wertherstr. und steht seit 1999 als "Narturschutzgebiet Steinbruch Schneiker" (GT-043) unter Naturschutz. Ob dieser Steinbruch noch mit einer Feldbahn erschlossen worden war, ist bisher nicht bekannt.

Feldbahnbetrieb: Topografische Karten der Jahre 1895-1978 zeigen zwar den Kalksteinbruch und die Lage des Kalkofens, eine Feldbahnstrecke ist aber nirgends zu finden. Eisenbahnfreunde erinnern sich, Anfang der 70er jahre noch Schienenreste gesehen zu haben, ein Streckenverlauf ist aber nicht bekannt. In den Lieferlisten der Firma Schöma findet sich eine Lok, die 1953 an das Kalkwerk Schneiker in Halle (Westfalen) geliefert worden ist. 1960 hat die Lok den Betrieb wieder verlassen, in der Zeit wird der Betrieb aufgegeben worden sein.
Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknr. Baujahr Typ Achsfolge
Schneiker Schöma 1428 1953 CDL 14 B-dm        

Literatur und Quellen


Neben eigenen Aufzeichnungen wurden folgende Quellen ausgewertet:
  • Informationen von Peter Flasklamp - Schuffenhauer (6.2018)

  • Jens Merte, Lokomotivfabriken in Deutschland (CD-Rom), Hamburg 2008

  • Landesvermessungsamt NRW, Topografische Karte 1:25 000, Blatt 3916 (Halle), Ausgaben 1895 bis 1978

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